Die Kampagne Stopp Air Base Ramstein verurteilt die anhaltenden Bestrebungen der USA, Grönland unter ihre Kontrolle zu bringen, als ein Muster völkerrechtswidriger Expansion, die einzig und allein dazu dient, die globalen Militärstrukturen zu erhalten und auszubauen.
Bereits seit dem 2. Weltkrieg haben die USA ein strategisches Interesse an Grönland; aus „nationalen Sicherheitsgründen“.
Das wahre Ziel ist die Sicherung ihrer geostrategischer Vormachtstellung im Sinne der Pax Americana.
1941: Im Rahmen eines Verteidigungsabkommens mit Dänemark errichteten die USA Militärbasen auf Grönland, um angeblich nazistische Bedrohungen abzuwehren – der Einstiegspunkt für dauerhafte Präsenz.
1946: Präsident Truman bot 100 Millionen Dollar für den Kauf Grönlands, begründet mit der Verteidigung des arktischen Raums, was aber wohl eher die wirtschaftliche und militärische Aneignung fremden Territoriums unterstreicht.
1951: Ein Vertrag festigte die US-Militärpräsenz, einschließlich der Pituffik Space Base (ehemals Thule Air Base), die bis heute für militärische Überwachung & Raketenabwehr genutzt wird.
2019 & 2026: Unter Präsident Trump wurde der Erwerb Grönlands erneut forciert, nun mit dem Vorwand, russische und chinesische Einflüsse in der Arktis einzudämmen – ein klares Zeichen für eskalierende geopolitische Rivalitäten. Und Aktion, um noch lauter & aktiver vorzugeben, für den Frieden einzustehen.
Die „über 85-jährige“ Phase der intensiven Fokussierung begann mit dem Zweiten Weltkrieg. Nach der deutschen Besetzung Dänemarks 1940 beriefen sich die USA auf die Monroe-Doktrin und übernahmen 1941 die Verteidigung Grönlands, um eine deutsche Nutzung zu verhindern. Sie bauten Basen wie die Thule Air Base (heute Pituffik Space Base) für die Überwachung, Wetterstationen und Flugverbindungen zwischen den USA und Europa. Grönlands Ressourcen, insbesondere das Kryolith für die Aluminiumproduktion, waren kriegsentscheidend und wurden im Rahmen des Lend-Lease-Acts an die Alliierten geliefert. Dies war kein bloßer Kaufversuch, sondern eine de-facto-Okkupation, die die USA als angeblich „unverzichtbare Nation“ in der Arktis etablierte.
Diese über 85-jährige „strategische Fokussierung“ illustriert, wie die USA systematisch fremde Territorien für ihre militärischen und wirtschaftlichen Ziele ausnutzen.
So wie die Air Base in Ramstein als Drehscheibe für Drohnenkriege, militärische Überwachung und illegale Operationen dient, würde eine verstärkte US-Kontrolle über Grönland die Souveränität indigener Völker und unabhängiger Staaten untergraben sowie weitere globale Konflikte schüren.
Wir fordern:
Keine US-Basen auf fremdem Boden!
Stopp der Militarisierung der Arktis!
Wir fordern stattdessen internationale Kooperation für Frieden & Umweltschutz.




