Die Entführung von Präsident Maduro in Venezuela, die mit einem blutigen Gewaltakt einherging und von Kriegseinsätzen der US Air Force begleitet sowie eingeleitet wurde, stellt nicht nur eine eindeutige und eklatante Verletzung des Völkerrechts dar, sondern muss darüber hinaus als Akt organisierter Kriminalität bezeichnet werden. Nicht Maduro, sondern Trump müsste dafür vor Gericht gestellt werden.
Dieser Gewaltakt hat weltweit für Bestürzung gesorgt. Neben halbherziger Kritik von führenden Politikern und in den Leitmedien gibt es nur ganz wenige Politiker, die sich – wie Friedrich Merz – um eindeutige Wahrheiten in der Bewertung herumreden.
Ein Völkerrechtsbruch ist jedoch kein Novum in der US-Politik, sondern „Tradition”. Neu ist lediglich, dass Donald Trump seine Politik offen und ungeniert durchzieht, ohne sie öffentlich zu leugnen.
Völkerrechtswidrige und illegale Kriegseinsätze betreiben die USA bereits seit vielen Jahren von deutschem Boden aus über die Air Base Ramstein. Der von den USA weltweit praktizierte Drohnenkrieg, der über die technisch dazu notwendigen Einrichtungen auf der Air Base Ramstein abgewickelt wird, steht seit den Enthüllungen von Whistleblowern wie Edward Snowden in der Kritik. Dies führte 2015 zur Gründung der Kampagne „Stopp Air Base Ramstein“, die seitdem jährlich mit Aktionswochen rund um die Air Base gegen die US-Kriegsführung protestiert. Damit haben wir Öffentlichkeit hergestellt, die auch weiterhin und gerade jetzt notwendig ist. Die Air Base Ramstein steht nämlich nicht nur für den Drohnenkrieg, sondern auch für die logistisch notwendige Drehscheibe bei offener Kriegsführung – wie beispielsweise bei dem im letzten Jahr erfolgten Bombenangriff auf den Iran.
Unsere an die Bundesregierung gerichtete Hauptforderungen lauten:
- Völkerrechtsverletzungen der USA offen benennen und grundgesetzwidrige Angriffskriege von deutschem Boden stoppen
- Truppenstationierungsvertrag mit den USA beenden und die Air Base schließen
- Konversion für zivile Arbeitsplätze und sozial-ökologische Entwicklungsperspektiven als Entwicklungsperspektive für die Militärregion Rheinland-Pfalz
Wir werden die Umsetzung dieser Schritte vom 20. bis 28. Juni 2026 im Friedenscamp und am 27. Juni 2026 auf der Demonstration fordern.
Um unseren Forderungen mehr Gewicht zu verleihen und die Durchführung unserer Aktionen zu gewährleisten, benötigen wir eure Unterstützung!
Jeder Euro zählt!
Eure Spenden helfen uns, Protestaktionen zu organisieren, Materialien zu erstellen und die Forderung nach Frieden weiter zu verbreiten. Lasst uns gemeinsam für einen Stopp der militärischen Aktivitäten von der Air Base in Ramstein eintreten!
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