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Ramsteins Bürgermeister warnt vor Einschnitten

Nachdem der amerikanischen Präsident Donald Trump den Abzug von amerikanischen Truppen angekündigt hat, lässt sich der Bürgermeister von Ramstein-Miesenbach, Ralf Hechler über die zu befürchtenden wirtschaftlichen Folgen für Ramstein aus. Er benennt einen Betrag von über zwei Milliarden US-Dollar für Löhne, Mieten und Aufträge für lokale Firmen, die verloren gingen, falls die Air Base Ramstein geschlossen würde.

Weil aber die Baustelle rund um das geplante US-Krankenhaus in Weilerbach weiter vorangeht, sieht er keine Anzeichen für einen Abzug von US-Soldaten im Raum Ramstein. Warum er dann in einem Interview die Angst darüber mit seinen Befürchtungen schürt, kann sich wohl jeder selbst zusammenreimen.

Die Kampagne „Stopp Air Base Ramstein“ versteht die Ängste und Sorgen der Anwohner in und um Ramstein.

Die wirtschaftlichen Interessen und die über Jahrzehnte bewusst aufgebaute Abhängigkeit der Region vom US-Militär dürfen nicht darüber hinwegtäuschen, dass über diesen Militärstützpunkt in Ramstein sowohl der militärische Nachschub als auch die notwendige digitale Kontrolle über die Waffensysteme des US-Militärs im Nahen Osten erfolgt.
Unserer Meinung nach sind schon zuviele Menschen durch Drohnenangriffe des US-Militärs umgekommen; davon sehr viele Zivilisten, insbesondere tausende Kinder. Wir finden, dieses Töten per Joystick muss aufhören. Das widerrechtliche Töten von Bürgern anderer Staaten auf deren Territorien verstößt gegen die Menschenrechts-Charta, das Völkerrecht insgesamt und, weil das Töten von deutschem Hoheitsgebiet ausgeht, auch gegen das Grundgesetz.

Wir fordern deshalb in unserem Aufruf dringend den Deutschen Bundestag und die Bundesregierung auf, die Nutzung des Air Base Ramstein zu verbieten und die Satelliten-Relaistation zu schließen.

Und am 27.06.2026 demonstrieren wir wieder vor den Toren der Air Base Ramstein.

Spenden zur Unterstützung sind willkommen.